Weltnierentag: Die COVID-19-Pandemie erhöht den Bedarf nach adäquater Versorgung für Menschen mit Nierenkrankheiten

Mehr als 850 Millionen Menschen weltweit leben mit einer Nierenerkrankung. Sie sind bei Katastrophen besonders gefährdet, da ihr Zugang zu einer angemessenen Versorgung, die komplex und vielschichtig ist, behindert werden kann.

 (ots/PRNewswire)  Am 9. März 2023 lautet der Aufruf zum Weltnierentag „Nierengesundheit für alle: Bereit für das Unerwartete, Unterstützung für Schwächere!“ Dieser Aufruf zum Handeln richtet sich an die gesamte Gesellschaft, einschließlich der politischen Entscheidungsträger, der Gesundheitsdienste, der Regierungen, der Industrie sowie der Menschen, die mit einer Nierenerkrankung leben, und ihrer Angehörigen, auf unerwartete Ereignisse gut vorbereitet zu sein, damit der Zugang zu Diagnose, Behandlung und Pflege nicht unterbrochen wird.

„Die COVID-19-Pandemie hat deutlich gemacht, vor welchen Herausforderungen die Gesundheitssysteme stehen, wenn es um die Bereitstellung grundlegender Gesundheitsdienste geht, und dass die Politik nicht in der Lage ist, einen einheitlichen Zugang zur Versorgung zu gewährleisten. Da die Zahl der katastrophalen Ereignisse in den letzten Jahren zugenommen hat, ist es von entscheidender Bedeutung, eine sichere, nachhaltige und kontinuierliche Gesundheitsversorgung für diejenigen zu gewährleisten, die lebenslange, fortlaufende und komplexe Behandlungen benötigen, wie z. B. Menschen mit Nierenerkrankungen“, erklärten Agnes Fogo, Präsidentin der International Society of Nephrology (ISN), und Latha Kumaraswami, Präsidentin der International Federation of Kidney Foundations – World Kidney Alliance (IFKF-WKA), die gemeinsam die Kampagne zum Weltnierentag (WKD) organisieren.