Vatikan tagt über Ethik von Organzüchtung

Erste internationale Konferenz

Die Päpstliche Akademie für das Leben berät ab Montag in einer Konferenz über die Ethik von neuen Möglichkeiten in den Lebenstechniken. Darunter fallen etwa neue wissenschaftliche Erkenntnisse, um Körperfunktionen wiederherzustellen.

Dazu zählt außerdem die Züchtung von Gewebe und Organen im Labor, wie die Akademie mitteilte.

Demnach ist es die erste internationale Konferenz dieser Art. An dem Treffen am Montag und Dienstag beteiligen sich auch das NFS Molecular Systems Engineering an der Universität Basel, das ETH-Forschungszentrum in Zürich sowie das vatikanische Kinderkrankenhaus Bambino Gesu.

Päpstliche Akademie der Wissenschaften

Die 1936 von Papst Pius XI. unter dem Namen “Pontificia Academia Scientiarum” wieder ins Leben gerufene Akademie der Wissenschaften ist die Nachfolgerin älterer päpstlicher Gelehrtenakademien, deren erste bereits im Jahr 1603 gegründet wurde.

Die heutige Päpstliche Akademie der Wissenschaften arbeitet international und fächerübergreifend. Ihr gehören maximal 80 von den Akademiemitgliedern gewählte und vom Papst auf Lebenszeit ernannte Wissenschaftler von Weltrang an. Herkunft oder religiöses Bekenntnis spielen keine Rolle.