Gerhard Jelinek soll ab Juli Wiener Pflege- Patientinnen- und Patientenanwaltschaft leiten

(Wien/OTS) – Dr. Gerhard Jelinek, früherer Präsident des Wiener Oberlandesgerichts, soll ab 1. Juli 2022 nach Beschluss der Wiener Landesregierung die Wiener Pflege- Patientinnen- und Patientenanwaltschaft leiten. „Gerhard Jelinek hat sich für die Leitung der Pflege- Patientinnen und Patientenanwaltschaft in einem mehrstufigen Hearingverfahren durchgesetzt, zu dem sich 24 Bewerberinnen und Bewerber mit höchst unterschiedlicher Qualifikation beworben haben. Ich freue mich sehr, dass mit Dr. Gerhard Jelinek ein sehr erfahrener Richter für diese wichtige Aufgabe zur Verfügung steht. Ich bin überzeugt, dass er die Rechte und Interessen von Personen in allen Angelegenheiten des Gesundheitswesens und Pflegebereichs in Wien bestens vertreten wird und gegebenenfalls auch durchsetzen kann“, teilt Gesundheitsstadtrat Peter Hacker nach der Vorstellung von Dr. Jelinek im Wiener Gesundheitsausschuss mit.

Der designierte neue Pflege- und Patientenanwalt wird mit 1. Juli 2022 für die fünfjährige Funktionsperiode bestellt und löst damit Dr.in Sigrid Pilz ab, die diese Funktion zehn Jahre lang ausgeübt hat. „Ich möchte mich bei Dr.in Sigrid Pilz für ihr unermüdliches Engagement für die Anliegen der Patientinnen und Patienten oder deren Angehörigen im Pflege- wie Gesundheitsbereich bedanken. Sie hat in diesen zehn Jahren niemals davor zurückgescheut, auf Mängel oder Missstände im Pflege- oder Gesundheitswesen hinzuweisen und viele ihrer Empfehlungen oder Anregungen führten dazu, die Unterbringung oder Versorgung sowie der Behandlung von Patientinnen und Patienten zu verbessern“, so Hacker.

„Ich bin überzeugt, dass Gerhard Jelinek, nicht zuletzt aufgrund seiner unerschöpflichen Erfahrung als Jurist, Richter und schlussendlich als Präsident des Oberlandesgerichts, diese Aufgabe ganz im Sinne des Gesetzgebers, weisungsfrei, ungebunden, parteiunabhängig und einzig den Interessen und Sorgen der Pflegebedürftigen sowie der Patientinnen und Patienten verpflichtet, erfüllen wird. Ich freue mich jedenfalls sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm“, schloss der Gesundheitsstadtrat.