MedUniWien: Betriebsrat des wissenschaftliches Personals für Impfpflicht aller MitarbeiterInnen

Wien (OTS) – „Wir gehen weiter mit gutem Beispiel voran und treten im Sinne des Arbeitsschutzes und unserer gesellschaftlichen und ärztlichen Verantwortung für die Impfpflicht für alle über 6.500 MitarbeiterInnen der medizinischen Universität Wien und damit auch am AKH Wien ein“, so der Betriebsratsvorsitzende Dr. Johannes Kastner über einen heutigen Beschluss des Betriebsratskollegiums. „Unser aller Leben ist von vielen Pflichten geprägt, sodass uns als ÄrztInnen auch die höchst sinnvolle und effektive Pflicht zur Corona Schutzimpfung selbstverständlich ist.“

Der Betriebsrat für das wissenschaftliche und künstlerische Personal der medizinischen Universität Wien hat sich in der heutigen außerordentlichen Sitzung einstimmig für die Impfpflicht aller MitarbeiteInnen ausgesprochen und nimmt umgehend Gespräche zur raschen Umsetzung mit dem Rektorat auf.

„Wer an einer hochkarätigen wissenschaftlichen Institution wie der MedUni Wien in der Krankenversorgung, Lehre und Forschung verantwortlich tätig ist, unterstützt auch die von unseren ExpertInnen dringend empfohlene Corona-Schutzimpfung bisher und künftig tatkräftig“ erklärt Betriebsrat Kastner und verweist dabei auch auf einen schon jetzt gegebenen Durchimpfung von über 90% unter den ÄrztInnen.

Den Betriebsräten geht es weiters darum, ein klares Signal nach außen zu setzen. „Ganz entscheidend ist, dass wir als Vertrauenspersonen der BürgerInnen die Sorgen und Ängste jener verstehen, die durch die vielfältigen großteils wissenschaftlich nicht haltbaren Fake-Infos schwer verunsichert wurden und bei ihrer Entscheidung zur Impfung daher leider noch zögerlich sind. Es ist wichtig auf jeden und jede zuzugehen, die Zweifel haben oder die Schutzimpfung bisher abgelehnt haben. Wir sprechen uns für eine weitere umfassende Aufklärung auf allen Ebenen aus und werden alle diesbezüglichen Maßnahmen tatkräftig unterstützen“, so Kastner.

Auch für alle MedizinstudentInnen der MedUniWien ist mittlerweile eine 2G-Regel verpflichtend.