Immer mehr Ärztinnen gegen Corona-Impfung von Kindern

Großes Risiko schwerer Nebenwirkungen bei minimaler Erkrankungsgefahr

(Wien/OTS) – Immer mehr Ärztinnen und Ärzte stemmen sich gegen eine Impfempfehlung für Minderjährige. Die Kampagne #wirzeigenunserGesicht wird bereits von 300 MedizinerInnen unterstützt (80 davon auch öffentlich).

Zu kurzer Beobachtungszeitraum bei Studien

Unter den Besorgten ist auch der Internist Univ.-Prof. Andreas Sönnichsen: “Die bedingte Zulassung stützt sich auf eine kleine Studie an etwa 2000 Kindern mit einer durchschnittlichen Beobachtungszeit von nur 56 Tagen. Aufgrund der kurzen Beobachtungszeit und der begrenzten Fallzahl ist die Studie ungeeignet, um zuverlässige Aussagen über die Langzeitsicherheit und –effektivität der Impfung bei Kindern abzuleiten. Todesfälle sind nicht auszuschließen. In der Europäischen Datenbank gemeldeter Verdachtsfälle von Arzneimittelwirkungen befinden sich bereits jetzt 583 Einträge zu unerwünschten Wirkungen bei Kindern unter 18 Jahren.

Infektionen verlaufen bei Kindern harmlos

Auch die Klosterneuburger Kinderärztin Dr. Veronika Himmelbauer will nicht mehr schweigen: “Die Pandemie kenne ich persönlich nur aus den Medien, der Fachliteratur sowie aus zahlreichen Emails der Ärztekammer. Die Virusinfektion durch SARS-CoV2 verläuft in der Regel harmlos, ist wenig ansteckend spielt und in meinem Ordinationsalltag auf medizinischer Ebene keine Rolle. In meiner Ordination habe ich seit Ausbruch der „Pandemie“ zwei Kinder mit Covid19 diagnostiziert. Etwa einen Jugendlichen, dessen Symptome rasch abklangen, aber die ganze Familie musste für zehn Tage in Quarantäne. Finanziell und sozial gesehen war das für die Familie ein Gewaltakt.”

Man kann nicht gegen Repressionen impfen

“Was ich sehr wohl in der Ordination mitbekomme, sind die Begleitmaßnahmen: Verzweifelte Eltern am Rande der Belastbarkeit aufgrund der Lockdown- Maßnahmen, Zunahme von Ess-Störungen und Übergewicht wegen des fehlenden sozialen Netzes und wegen der Schließung aller Sportstätten, Ekzeme aufgrund ständiger Handdesinfektion, gestörtes Sozialverhalten von Kindern und Jugendlichen, die sich gegenseitig als gefährlich wahrnehmen. Es ist ein völliger Irrsinn, Kindern und Jugendlichen diese Impfung zu empfehlen, da sie nicht gefährdet sind. Aus den Gesprächen, die ich in meiner Ordination führe, weiß ich, dass sich Jugendliche impfen lassen, um wieder normal leben zu können. Ich impfe als Ärztin gegen Krankheiten, aber nicht, gegen Repressionen” so Himmelbauer.

Schwere Nebenwirkung bei jungen Kindern

Ähnlich argumentiert die Kinderärztin Dr. Christine Saahs: “Die Nebenwirkungen der Impfung zeigen sich in den Studien umso stärker, je jünger die Probanden sind. In der Comirnaty Studie, bei der 1100 Probanden zwischen 12-15 Jahren untersucht wurden, gab es bei 0,4% schwere Nebenwirkungen – das heißt vier Kinder erlitten schwere Folgen aufgrund der Impfung. Jedes Kind, das davon betroffen ist, ist eines zuviel! Wir wissen über mRNA Impfstoffe noch viel zu wenig – keiner kann sagen, was diese Impfstoffe langfristig bewirken. Würden wir uns in ein Flugzeug mit einer bedingten Sicherheitszulassung setzen? Wenn es einen ganz wichtigen Grund dafür gibt, vermutlich schon. Aber würden wir unsere Kinder damit auf eine Reise schicken?”

Nutzen-Risiko-Abwägung ist negativ

Die Nutzen-Risiko-Abwägung der Impfung ist eindeutig negativ: Wie u.a. die Studie der Universität Innsbruck in Ischgl gezeigt hat, erkranken lediglich 15% derjenigen, die mit dem Corona-Virus in Kontakt kommen, wobei Kinder seltener betroffen sind. Jedoch leiden laut der Fachinformation über 70% der Kinder nach einer Impfung an Symptomen einer Grippe. „Dazu kommen noch seltene schwere Nebenwirkungen und das Risiko möglicher Langzeitfolgen. Diese sind noch unbekannt, weil bisher nicht untersucht. Besonders bedenklich, mögliche Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit wurden ebenfalls nicht untersucht, obwohl eine Studie des Herstellers bei Tieren Bestandteile der Impfung in allen Organen gefunden hat, u.a. in den Eierstöcken und den Hoden“ erklärt der Mediziner DDr. Christian Fiala.

Deutsche Impfkommission gibt keine Impf-Empfehlung

Initiiert wurde die Kampagne von Allgemeinmedizinerin Dr. Maria Hubmer-Mogg. “Wenn wir nur ein einziges Kind vor einer schweren Nebenwirkung oder schweren Langzeitfolgen bewahren können, dann ist es uns das Wert, auch wenn möglicherweise unseren Job verlieren”, so die Ärztin. “Wir können nicht länger schweigen, da sogar die deutsche Stiko (Ständige Impfkommission) und über 25 deutsche Fachgesellschaften von der großflächigen Verabreichung der SARS-Cov2 Impfung an ab 12-Jährige abgeraten hat.

Haften Ärzte?

Die Rechtsanwältin Andrea Steindl betreut das österreichische Impfschadenportal ACU-A und ist Mitglied der “Rechtsanwälte für Grundrechte”. Bis dato hat das Portal rund 100 Meldungen erhalten: Thrombosen, Herzprobleme, Lähmungen – vor allem im Gesicht, Nervenstörungen, Epilepsie und auch Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang zur Impfung. Es erfolgt in den meisten Fällen keinerlei Aufklärung über Risiken von Nebenwirkungen. Die impfenden Ärzte wären dazu selbstverständlich verpflichtet und es existiert zur daraus resultierenden Haftungsfrage eine sehr strenge Judikatur des OGH. Von erheblicher Bedeutung sei auch die Frage der Haftung für allfällige Impfschäden. Die Impfstoffhersteller haben ihre Haftung ausgeschlossen. Kann man auf dieser Basis, die Entscheidungsfähigkeit eines mündigen Minderjährigen tatsächlich bejahen? Kann bei dieser Faktenlage die Frage des Kindeswohls bejaht werden? Meines Erachtens können beide Fragen nur mit einem klaren „Nein“ beantwortet werden! Meines Erachtens kann man sogar diskutieren, ob überhaupt eine Einwilligungsfähigkeit der Minderjährigen gegeben ist.