Coronavirus: Tragen von Masken auch in Ordinationen

Wien (OTS) – Die Ärztekammer begrüßt ausdrücklich die von der Regierung präsentierten weiteren Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus, insbesondere das Tragen von Schutzmasken in den Supermärkten. Gleichzeitig wird gefordert, diese Maßnahme auch für die Arztordinationen festzuschreiben.

Dank des Aufrufs der Ärztekammer, Ordinationen nur in dringenden Fällen aufzusuchen, sowie des Appells an die Ärztinnen und Ärzte, möglichst wenige Patientinnen und Patienten in die Warteräume zu lassen, konnte das Infektionsrisiko in Ordinationen deutlich reduziert werden. Trotzdem lässt sich ein Restrisiko nicht gänzlich ausschließen.

„Das Tragen von Masken schützt nicht vor einer Ansteckung, verhindert aber das Anstecken anderer Personen. Wenn nun aber alle in einer Ordination anwesenden Personen eine Maske verwenden, ist ein optimaler Schutz für alle gesichert. Wir leisten damit einen weiteren essenziellen Schritt, das Infektionsrisiko in den Ordinationen noch einmal deutlich zu reduzieren“, betont Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres, der nun auch alle anderen Verantwortlichen in der Pflicht sieht, für eine ausreichende Anzahl von Schutzmasken zu sorgen.

 

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