1000. Nierentransplantation im Krankenhaus der Elisabethinen in Linz

 

Krankenhaus der Elisabethinen Linz transplantiert seit 38 Jahren

(ES/EB). Die eintausendste Nierentransplantation im Krankenhaus der Elisabethinen Linz bedeutet für 1000 Patientinnen und Patienten ein Leben in neuer Qualität ohne ständige Dialyse, Einschränkungen und Müdigkeit im Alltag. Eine neue Niere ermöglicht normales Arbeiten, Sportausübung und Reisen ohne Einschränkung

Walter Rumpl, der Empfänger der 1000. Niere, freut sich über die neugewonnene Lebensqualität seit seiner Nierentransplantation. Aus den 3x wöchentlich notwendigen Krankenhausterminen für eine Dialyse sind jetzt, gerade einmal drei Monate seit dem Eingriff, nur mehr alle drei Wochen Besuche beim Arzt notwendig. Tendenz weiterhin sinkend.

Das Krankenhaus der Elisabethinen Linz ist das führende Zentrum in der Behandlung von Nierenerkrankungen in Oberösterreich und hält auch österreichweit mit den universitären Kliniken mit. 850.000 Blutwäschen wurden im Haus seit 1961 durchgeführt – hat das Krankenhaus der Elisabethinen Linz doch die größte Dialysestation Österreichs. Jahrelange Erfahrung und ein eingespieltes Team haben die High-Tech Medizin, als welche die Nierentransplantation bezeichnet werden kann, zu einem Routineeingriff gemacht. Die Erfolgsquote liegt im internationalen Spitzenfeld, 98% der transplantierten Nieren funktionieren auch ein Jahr nach der Transplantation ohne Probleme.

Vor allem im Bereich der Lebendnierenspende, bei welcher ein freiwilliger Spender eine seiner Nieren an den Empfänger abgibt, sind die Elisabethinen führend in Österreich. Ein Viertel der im Haus durchgeführten Transplantationen sind Lebendspenden. Sie haben, im Vergleich zu Spenden von Verstorbenen, den Vorteil, dass sie erstens vorab geplant werden können und zweitens die Niere eine längere Funktionsdauer im Empfängerkörper aufweist.

Doch nicht nur im chirurgischen Bereich ist das Krankenhaus top. Dank eines einzigartigen Wartelistensystems haben die Elisabethinen die Möglichkeit, schnellstmöglich auf eine verfügbare Spenderniere zu reagieren. Das Computersystem hält Ärzte und Patienten auf dem neuesten Stand, alle Untersuchungen und Untersuchungsintervalle sind Bestandteil des Systems. Ist ein Intervall abgelaufen, werden Arzt und Patient verständigt, um so die Patientenkartei stets auf dem neuesten Stand zu halten. Durch enge Zusammenarbeit mit internationalen Topzentren und gute Kommunikation mit Eurotransplant ist das Krankenhaus in der Lage, seinen derzeit 100 auf der Warteliste befindlichen Patienten schnellstmöglich ein Spenderorgan zu vermitteln.

Film 1000. Nierentransplantation: http://www.linztv.at/leben/2012-09-19-erfolg-1000.-nierentransplantation.html