32. Arbeitstagung der ANÖ vom 6. bis 8.10.2017 in der Steiermark

Budgetplanung, Neuwahlen 2018  und „Niere schützen“ sowie Vortrag von Unvo. Prof. Dr. Sabine Zitta füllten das Tagungsprogramm. Interessensgemeinschaft Niere Steiermark fungierte als bodenständiger (steirischer) Gastgeber

Klinger_Tagung_Graz

Rolf Klinger als Gastgeber der 32. ANÖ-Tagung in der Steiermark cANÖ/AL

(ANÖ/CD/ES). Am Vorabend der Tagung stand ein Vortrag von Univ. Prof. Dr. Sabine Zitta am Programm. Zum Thema.“ Nierenlebendspende“ wurde neben einer allgemeinen Information die Vorgehensweise in Graz präsentiert. Da 80% der Lebendspender Frauen sind, kann man sagen: Die Lebendspende ist weiblich! Präsident Rudolf Brettbacher begrüßte alle Anwesenden und gedachte gleich zu Beginn der unlängst verstorbenen Margaret Resinger im Rahmen des Totengedenkens für alle Verstorbenen der Gesellschaft! Margaret Resinger war Gründungsmitglied des Vereins Niere Salzburg und auch in der ANÖ bis vor einem Jahr aktiv dabei.

„Wo Realität die Hoffnung in sich trägt“

ANÖ-Präsident Rudolf Brettbacher mit Anne Kunkl cANÖ/AL

ANÖ-Präsident Rudolf Brettbacher mit Anne Kunkl cANÖ/AL

Anne Kunkel übergab  einen Brief mit Grüßen und einer Einladung des Bundesvorsitzenden Peter Gilmer des Verbandes Niere e.V. Deutschland.
In seinem Bericht berichtete Brettbacher über die Feier der 1 Mio. Dialyse bei den Elisabethinen in Linz und teilte je 1 Exemplar das kürzlich erschienene Buches „Wo Realität die Hoffnung in sich trägt – vom Kinderplanschbecken bis zur modernen Dialysebehandlung am Ordensklinikum Linz“ als Geschenk an die Bundesländervereine aus. In diesem Buch von Schwester Immaculata Hofer wurde die Entwicklung der Dialyse und der Abteilung bei den Elisabethinen in  Linz niedergeschrieben. Weiters erhielt jeder Bundesländerverein auch mehrere Plakate im Design des ANÖ-Roll Ups für Werbezwecke für lokale Veranstaltungen.

Neuwahlen der ANÖ im Frühjahr 2018

Besprochen wurde auch über mögliche zukünftige Finanzierungen der ANÖ. Die Bundesländervereine berichteten über ihre laufenden Tätigkeiten; dem Projekt „Niere 60/20“ sowie dem Status der Schulprogramme. Brettbacher brachte einen Statusbericht über die Situation und Zukunft der ARGE Selbsthilfe Österreich zur Kenntnis.
Über die Tätigkeiten des EKPF (European Kidney Patient Federation) referierte Doris Trinkl, wobei sie einen Fragebogen, welcher auch in Österreich an die Betroffenen ausgegeben werden sollte, vorstellte.  Die Vorbereitung auf die Neuwahl 2018 stand ebenfalls auf dem Programm. Erfreulicherweise stellen sich alle bisherigen Vorstandsmitglieder der Wiederwahl.  Der Vortrag Austro-Transplant „Interdisziplinäre Transplantation aus Sicht der Betroffenen“ wurde von Rudolf Brettbacher vorgestellt und mit den Tagungsteilnehmern besprochen. Die Themen der Workshops „Werbung neuer Mitglieder“ und „Werbung neuer Vorstandsmitglieder„ wurden von je 2 x 2 Gruppen erarbeitet und im Plenum vorgetragen. Als letzter Punkte stand die Festlegung des Termins und des Ortes für die Frühjahrstagung 2018 auf der Tagesordnung. Sie wird vom 20.-22. April 2018 in Kaltern, Südtirol stattfinden.

Rahmenprogramm und Vortrag über die Spitalslandschaft

Während im Feldkirchnerhof die Arbeitstagung stattfand, besichtigten die Begleitpersonen und PartnerInnen im Zuge des Rahmenprogrammes und unter der Leitung von Ines Pobaschnig das interessante Pferdegestüt Piber (Lipizzaner Zucht) und der St. Barbarakirche in Bärnbach, die von Friedensreich Hundertwasser gestaltet wurde. Der gemütliche Abschluss des Ausflugs fand bei einem beliebten Heurigen statt.
Nach dem Ende der Arbeitstagung und des Rahmenprogrammes nach einer Pause wurde um 18:00 Uhr einen Impulsvortrag von Dr. König über die Spitalslandschaft in der Steiermark und deren Finanzierung gehalten. Thematisch spielte die historische Entwicklung und vor allem der neue steirische Gesundheitsplan (Mehr Nähe und Qualität) eine wesentliche Rolle des Vortrages. „Die Zahl der Betten sei der Urmeter der Versorgung, aber man müsse hier umdenken und die Gesundheitsversorgung in ihren Grundsätzen und Zielen zukunftstauglich machen“ (Tageskliniken, Dauer des Aufenthaltes etc.) Letztendlich spiele die Qualität; die zielorientierte Planung und natürlich die Finanzierung immer eine entscheidende Rolle.

Dank an die Interessensgemeinschaft Niere Steiermark

Alle

In den Schlussworten bedankte sich Präsident Rudolf Brettbacher bei der IG Niere Steiermark unter dem Vorsitz von Rolf Klinger und den Organisatorinnen Fritz und Ines Pobaschnig für ihre mustergültige Planung und Organisation dieser Tagung sowie dem Team des Feldkirchnerhofes für die gute Unterbringung und freundliche Bewirtung.

>>>Zur Fotostraße

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