Pharmaindustrie investiert weiter kräftig in den Standort Österreich

Mit der Niederlassung von MSD Animal Health in Krems an der Donau unterstreicht die pharmazeutische Industrie erneut ihr Bekenntnis zum heimischen Wirtschaftsstandort.

Frank Helmrich Photographie

Mag. Martin Munte, Präsident der Pharmig Österreich @Frank Helmrich Photographie

(Wien/OTS) – „„Die pharmazeutische Industrie glaubt an den Standort Österreich. Dies wird mit der Ansiedelung von MSD Animal Health im niederösterreichischen Krems abermals bewiesen““, gratuliert Pharmig-Generalsekretär Dr. Jan Oliver Huber zur kürzlich verkündeten Standortwahl. Alleine in diesem Jahr setzte die heimische Industrie zahlreiche Impulse für den Wirtschafts- und Forschungsstandort Österreich. „Boehringer Ingelheim in Wien, Sigmapharm im Burgenland oder Merck in Kärnten – die heimischen Unternehmen stiften mit ihren Investitionen für Jahrzehnte wirtschaftlichen Nutzen, der nachhaltig und maßgeblich zur Wertschöpfung Österreichs beiträgt“, so Dr. Huber weiter.

 Es kann nicht oft genug betont werden: Politik, Industrie, Krankenkassen – wir sind der Standort Österreich. Investitionen sollten zunehmend aus förderlichen Rahmenbedingungen resultieren und nicht ausschließlich dem außergewöhnlichen Engagement der pharmazeutischen Industrie zu verdanken sein.“ 
(Mag. Martin Munte, Pharmig-Präsident )  

Die Effekte der pharmazeutischen Industrie für Österreichs Gesamtwirtschaft sind beachtlich: So schafft die Industrie eine Beitrag von 2,8 Prozent des gesamten BIP, mit 18.000 direkt und 63.000 indirekt Beschäftigten macht die Branche zudem 1,7 Prozent der Gesamtbeschäftigung aus. Mit einer Investition von 185 Mio. Euro und rund 400 neuen Arbeitsplätzen verstärkt MSD Animal Health jene bedeutende Rolle der Industrie für und in Österreich.

Damit die pharmazeutische Industrie jedoch weiterhin einen wesentlichen Beitrag zur Gesamtwirtschaft sowie zur Gesundheitsversorgung leisten kann, müssen entsprechende gesetzliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen geschaffen werden. „„Die vergangenen Investitionen der Unternehmen sind alles andere als selbstverständlich. Ein industriefeindliches Umfeld, aber auch die im März erfolgten Eingriffe im ASVG erschweren die Standortstärkung Österreichs““, mahnt Dr. Huber. „Zudem strafen sie eine Industrie, die zum gesellschaftlichen sowie medizinischen Fortschritt massiv beiträgt.“

Für Pharmig-Präsident Mag. Martin Munte muss das Bewusstsein für den Standort im gesamten System weiter geschärft werden: „„Es kann nicht oft genug betont werden: Politik, Industrie, Krankenkassen – wir sind der Standort Österreich. Investitionen sollten zunehmend aus förderlichen Rahmenbedingungen resultieren und nicht ausschließlich dem außergewöhnlichen Engagement der pharmazeutischen Industrie zu verdanken sein.““

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