Primar Univ. Prof. Dr. Karl Lhotta

Die Früherkennung  und Therapie von Nierenerkrankungen sowie die Bereitstellung aller Therapieverfahren für Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz ist oberstes Ziel der Österreichischen Gesellschaft für Nephrologie.

Primar Univ. Prof. Dr. Karl Lhotta, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Nephrologie

Primar Univ. Prof. Dr. Karl Lhotta, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Nephrologie

Chronische Nierenerkrankungen sind häufig und betreffen etwa 10% der Bevölkerung. Wir Nephrologen sehen es als unsere Aufgabe, die Entstehung von Nierenerkrankungen zu verhindern,  deren Fortschreiten zu verzögern und ihre Folgen wie Herzkreislauferkrankungen zu vermeiden. Die ÖGN hat dazu das 60/20 Konzept entwickelt, das eine strukturierte Betreuung von Patienten mit Nierenerkrankungen gewährleisten soll.

Eine wesentliche Aufgabe der nächsten Jahre wird sein, dieses Programm österreichweit umzusetzen. Im Rahmen dieses Projektes ist auch eine rechtzeitige und geordnete Vorbereitung für die Nierenersatztherapie vorgesehen. Die ÖGN bekennt sich dazu, allen betroffenen und dafür geeigneten Patienten die Möglichkeiten der Nierenersatztherapie wie Hämodialyse oder Peritonealdialyse  und Nierentransplantation anzubieten. Unser Ziel ist es,alle Patienten mit akuter oder chronischer Nierenerkrankung mit modernen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten der aktuellen Nephrologie auf höchstem Stand der Wissenschaft zu behandeln. Um dies und die dazu notwendigen Mittel gewährleisten zu können, sind wir auf eine enge Kooperation mit den Patientenverbänden angewiesen. Ich freue mich daher auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit in den beiden folgenden Jahren!

Primar Prof. Dr. Karl Lhotta
Präsident der ÖGN